Firmengeschichte

Paul Kittan

Paul Kittan (1885-1953) war in einer Neu-Petershainer Glashütte als Glasschleifermeister tätig, bevor er 1912, mit seinem Vater, dem Windmühlenmeister Ernst Kittan, das heutige Wohnhaus bauen ließ. Im Stallgebäude richtete er sich eine kleine Werkstatt ein.

Hier wurden Löcher von Töpfen zugelötet, Nähmaschinen und Fahrräder repariert und auch gehandelt. Bei der heute noch bestehenden Firma Sola in Cottbus eignete er sich als Volontär Kenntnisse der Fahrzeugtechnik an. Der Handel und Service für Motorräder der Marke Zündap folgte.

Bald war die Werkstatt zu klein. 1925 konnte das südlich angrenzende und unbebaute Grundstück zugekauft werden. Damit war der Anbau eines deutlich größeren Werkstattraumes und eines Ladengeschäftes möglich. Auch eine Tankstelle konnte nun betrieben werden. Nach dem Tod seiner Ehefrau Emma Muschick heiratete er 1934 Charlotte Hennig, die ihn beim Betrieb des Geschäfts unterstützte.

Bernhard Kittan

Bernhard Kittan (1913-1998) begann 1927 eine Lehre in der Kraftfahrzeugwerkstatt Hermann Smiel in Cottbus. Nach Tätigkeit in der Firma NAAG (Nationale Automobil AG Cottbus), Arbeits- und Wehrdienst wurde er unmittelbar danach zum Kriegsdienst eingezogen.

1948, nach seiner Heimkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft, arbeitete er bei seinem Vater. Als dieser 1953 starb, führte er den Betrieb weiter und erwarb 1954 den Kraftfahrzeugmeisterbrief.

Die Werkstatt wurde durch mehrere Anbauten beträchtlich vergrößert. Es entstand eine Halle, die nun auch die Reparatur von Personenkraftwagen ermöglichte. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Charlotte (geb. Ardelt) entwickelte er den Betrieb zu einer, im weiten Umkreis bekannten und geschätzten Vertragswerkstatt für Zweiräder der Marke Simson aus Suhl, einschließlich AWO und für den PKW Trabant aus Zwickau. Bis zu fünf Beschäftigte arbeiteten gleichzeitig in der Firma und viele Lehrlinge erhielten hier ihre Ausbildung.

Udo Kittan

Udo Kittan (geb. 1957) erlernte von 1974-1976 im volkseigenen (VEB) Kraftfahrzeuginstandsetzungsbetrieb (KIB) Cottbus den Beruf eines Kraftfahrzeugschlossers. 1981 schloss er an der Ingenieurschule für Verkehrstechnik in Dresden sein Studium als Kfz.-Ingenieur ab. Nach kurzer Tätigkeit im Tagebau Greifenhain wechselte er in die Firma seines Vaters, die er 1983 übernahm.

Nach dem Untergang der DDR entschloss er sich, gemeinsam mit seiner Ehefrau Renate (geb. Lehmann) zu einem Vertrag mit der SEAT Deutschland GmbH. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, musste der Betrieb vollständig umgebaut werden. Heute steht in Neupetershain ein modernes und leistungsfähiges Autohaus.

Von 1993 bis 2016 wurde in Spremberg eine Zweigstelle mit Ausstellungshalle und Werkstatt betrieben. Im Interesse eines flexibleren und nicht markengebundenen Services wurde die Firma 2008 in ein nichtvertragsgebundenes Autohaus umgewandelt.

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